Er: 60. Sie: 25. Die Liaison zwischen dem bayerischen König Ludwig I. und der „spanischen“ Tänzerin Lola Montez (die eigentlich Elizabeth Rosanna Gilbert hieß und aus Irland stammte) ist legendär. Dabei waren beide kein Kinder von Traurigkeit. Am Ende musste der König abdanken und seine Lola aus Bayern verschwinden. Hinterlassen hat der Monarch der Nachwelt unzählige Gedichte, die der leidenschaftlich entflammte, nicht mehr ganz junge Liebhaber seiner Lola widmete. Dieses hier zum Beispiel:

Süße Düfte streut die Linde
in dem schönen Brückenau.
Unter Zweigen, die sich neigen,
wallt die allerschönste Frau:

Lola Montez, die Sylphyde,
mit dem rabenschwarzen Haar,
feinen Brauen und den blauen
Augen hell und klar!

Lola Montez, der im Herzen
brennt des Südens Leidenschaft,
mit den Trieben, die im Lieben
und im Hassen gleich an Kraft.

Nach dem Aus der Beziehung (und der Erkenntnis, dass er sie wohl mehr begehrt hat als sie ihn) wurden die Verse übrigens weniger romantisch. Mehr dazu lesen Sie in Band 1 der neuen Buchreihe AVENTIN. Darin finden Sie weitere unterhaltsame Episoden aus der bayerischen Geschichte: Kaiser Karl V. und die Regensburger Jungfrau Barbara, Revolution in Bayern: Prinzessinnen auf der Flucht und Kurt Eisner, der Mann, der den Freistatt proklamierte. Lernen Sie den Hofkoch von Ludwig II. kennen und das älteste Gasthaus der Welt.

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